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ALLES FLIEßT,
diese Worte, mit denen der Dunkle von Ephesos ein halbes Jahrtausend vor Christus den ewigen Strom des Entstehens, des Werdens und Vergehens alles Seienden beschreibt, mag den entstehenden Holzskulpturen am Schwielowsee voranstehen ... Holz ist ein lebendiges Material und zeigt die Prozesse der Natur, wie z.B. Auswaschung, Alterung und Verwitterung. Dies sind nicht beobachtbare Entwicklungen, die erst in ihrer Wirkungsweise deutlich werden, da die Natur sich Zeit nimmt für ihre eigene Arbeit. ... Diese Faszination des Materials "Holz" ist Ausgangspunkt der Motivation für das sichtbare und erlebbare Arbeiten der Künstler, und es entsteht aus der Momentaufnahme "Natur" durch Künstlerhand etwas Neues. Karin Kaffke-Rusche, Galeristin
... EIN ALLE ÜBERRASCHENDER ERFOLG.
Tolle Ideen, wo Initiative zugleich Liebhaberei ist, auch in der Kunst: Der Ungar Nagámi ... erwies sich als Lebensretter von Selina Schuster, als eine Ulme auf sie stürzte. Daraus entstand die pfiffige Idee, den ungewöhnlichen "Racheakt der Natur" in Holz festzuhalten: Eine doppelte Stele vierkantigen Holzes mit eingebranntem Kreuz erinnert an das fatale Ereignis. Sie selbst erdachte dafür die Plastik "Denken hilft", der Versuch, zwei zerbrochene Hölzer im Geiste wieder zusammenzufügen, Versöhnung also. Dieter Krämer hatte den wunderbaren Einfall, seine Mitkünstler nach ihrem Charakter nabelabwärts im Holz zu porträtieren. Friedrich Kuhn hat für das Gesamtensemble u.a. eine "Ulme" geschaffen und sie spannungsvoll auf glänzendes Weißblech gestellt. Gerold Paul, PNN
NACH DEM SYMPOSIUM
finden die Holzskulpturen für mehrere Monate im nahen Petzower Lenné-Park ihren Platz und ihre Bestimmung. Sie "erinnern und mahnen" uns in dieser von Harmonie getragenen Landschaft "an unsere lebenswichtige Verbindung zur Natur", schreibt Franziska Uhl in ihrem Arbeitskonzept.
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